Vorteile der Shiatsu Massage

Unter all den Massagemethoden ist die Shiatsu-Massage eine der bekanntesten Massagen. Ihre Wurzeln findet sie in Japan. Shiatsu erzielt wohltuende und vitalisierende Auswirkungen gegen Stress, Energielosigkeit, Schmerzen, Verspannungen und Niedergeschlagenheit.

Die wichtigsten Fakten über die Shiatsu-Massage

Wie schon erwähnt, kommt diese Methode aus Japan. Den Japanern haben wir viele positive Erfindungen und Entdeckungen zu verdanken. Unter anderem auch die Massagesessel. Im Gegensatz zu vielen anderen Ländern, ist die Therapie durch Massagen, im Speziellen der Shiatsu-Variante medizinisch anerkannt und wird seit den 50 Jahren sogar offiziell als Medikament definiert. Übersetzen wir das Wort Shiatsu ins Deutsche bedeutet es so viel wie Finger (Shi) und Druck (atsu). Es geht also um Druckausübung mit den Fingern, und zwar alle Körperregionen betreffend.

In den 70er Jahren schwappte die Shiatsu-Therapie auch zu uns nach Deutschland rüber. Seither wird sie stets den aktuellen Erkenntnissen und Bedürfnissen angepasst und weiterentwickelt. Dennoch sollten Sie einen Therapeuten mit einer fachlich fundierten Ausbildung wählen, die er mittels Zertifikaten belegen kann. Berufsverbände wie „Der Deutsche Verband für Physiotherapie (ZVK)“ kann Ihnen nützliche Informationen liefern, die es zu beachten gilt, wenn es um die Shiatsu-Massage geht.

Was genau versteht man unter Shiatsu?

Zwar kommt die Shiatsu-Massage aus Japan, ist aber abgeleitet von der traditionellen, chinesischen Medizin. In dieser geht es hauptsächlich um die Lebensenergie eines Menschen, das sogenannte Qi. Damit dieses im Körper zirkulieren kann und seine Wirkung dadurch nicht verfehlt, sollten die drei Bestandteile im Gleichgewicht stehen. Zu den drei Bestandteilen gehören die physische, psychische und mentale Gesundheit des Menschen, der generell ganzheitlich betrachtet wird. Geraten die Bereiche ins Ungleichgewicht, ist die Gesundheit gefährdet und das Qi kann nicht im Fluss bleiben. Also müssen im Falle dessen alle drei Bereiche behandelt werden, damit die Therapie erfolgreich ist. Im westlichen Raum hat sich die ganzheitliche Behandlung noch nicht flächendeckend durchgesetzt. Häufig werden Beschwerden nur punktuell therapiert, bei Kopfschmerzen greifen wir zur Tablette und verschaffen uns kurzzeitig Besserung. Dass die Kopfschmerzen eine Nebenwirkung von Verspannungen aufgrund von Stress sind und daher nicht nur der Schmerz, sondern auch die Ursache, beispielsweise mit einer „chemiefreien“ Massage, behoben werden sollte, haben wir noch nicht so verinnerlicht.

Der Transport des Qi, der Lebensenergie, durch den Körper führt über miteinander verbundene Kanäle, sogenannte Meridiane. Wird der Energiefluss blockiert, macht sich dies für uns sofort bemerkbar. Durch die Druckmassage mit den Fingern können die Blockaden gelöst werden und die Energie wieder frei im Körper fließen. Shiatsu (Fingerdruck) ist also als Blockadenlöser und Energielieferant zu verstehen.

Welche Vorteile bringt die Shiatsu-Massage mit sich?

Da die Effekte der Shiatsu so umfangreich ist, erwähnen wir hier nur die wichtigsten Vorteile:

  • Abbau von Stress und seinen Folgen
  • Lockerung von Verspannungen (häufig ausgelöst durch Stress)
  • Vitalisierung bei Müdigkeit und Energielosigkeit
  • Schmerzlinderung in den Muskeln, Gelenken oder dem häufigsten Schmerzherd, dem Rücken
  • Stärkung des Immunsystems
  • Lösen von Angst und innerlicher Anspannung

Eines verschafft die Knetkur in der Shiatsu-Variante aber allen behandelten Menschen, nämlich völlige Entspannung und Erholung!

Auch wenn die Massageform in Europa nicht medizinisch anerkannt ist, kommt sie dennoch erfolgreich bei Beschwerden wie Rheuma, gynäkologischen und psychischen Anliegen, Atemwegs- und Verdauungsproblemen zum Einsatz. Ihre wohltuende und kraftbringende Wirkung wird von den Probanden bestätigt und das ist die Hauptsache, anerkannt oder nicht. Alles was uns gut tut, ist erlaubt und sollten wir uns zunutze machen. Die Japaner jedenfalls wenden die Shiatsu-Massage seit jeher an und liegen damit offensichtlich nicht falsch.

Welche Schritte gehören zur Vorbereitung bei einer Shiatsu-Massage?

Leider ist die Shiatsu-Massage nicht für jedermann nutzbar. Daher ist ein vorheriger Gesundheitscheck unumgänglich. Dieser umfasst folgende vier Schritte:

  • Vorbereitungsgespräch: Während dieses Interviews ermittelt der Therapeut den Gesundheitszustand des Kunden. Dabei werden Themen wie persönliche Gewohnheiten, der allgemeine Lebensstil und vor allem gesundheitliche Probleme angesprochen.
  • Betrachtung des Körpers: Das geschulte und aufmerksame Auge des Therapeuten kann mit wenigen Blicken den Zustand des Körpers analysieren. Informationen liefern ihm vor allem die Augen, die Atmung, die Hautfarbe und Körperhaltung.
  • Zuhören: Lassen Sie den Körper sprechen. Sie würden staunen, was unsere Stimme und Körpergeräusche alles über uns verraten.
  • Ertasten: Der Therapeut ertastet an mehreren Stellen des Körpers den Puls. Diese Maßnahme basiert auf der chinesischen Methode und liefert einige wertvolle Informationen bezüglich der Blutzirkulation und der inneren Leitfähigkeit.

Der Ablauf einer Shiatsu-Massage

Aus Basis der gesammelten Informationen über unseren Körper findet die Behandlung statt. Hierfür kann man es sich auf einer Massagematte, einer Massageliege oder auch auf einem Massagestuhl bequem machen. Eine Entkleidung ist nicht zwingend notwendig, gemütliche, lässige Klamotten können ebenso getragen werden. Die Wahl der Position und äußeren Gegebenheiten ist individuell abhängig von dem Behandlungsziel.

Der Therapeut übt mit seinen Fingern, aber auch mit den Handflächen oder sogar Ellbogen Druck auf bestimmte Punkte am Körper aus. Die Shiatsu-Massage beinhaltet zudem Dehnungsübungen und gymnastische Elemente. Nach und nach nimmt er sich die Körperzonen, die seiner Erfahrung und vorherigen Analyse nachbehandelt werden sollten, vor. Die einstündige Massage ist ganz individuell abgestimmt und einzigartig. Den angeregten Energiefluss werden Sie sofort spüren und das Gefühl völliger Entspannung sowie Vitalisierung genießen.

Was spricht gegen eine Shiatsu-Therapie?

Im Allgemeinen ist die Shiatsu-Massage nicht kontraindiziert. In bestimmten Situationen ist eine vorherige Beratung durch einen Arzt jedoch sinnvoll. Chronisch Kranke sowie kürzlich operierte und sehr betagte Menschen ist die ärztliche Begutachtung empfohlen. Bei schwangeren Frauen hingegen bestehen keine Bedenken.

Shiatsu kann die schulmedizinische Behandlung zwar nicht ersetzen, aber durchaus ergänzen und zu dessen Wirkung positiv beitragen. Egal wie wir Massagen definieren und nennen, ihre positiven Effekte, ähnlich wie bei anderen bewährten, alternativen Anwendungen wie Akupunktur oder Yoga, liegen auf der Hand und können von den behandelten Personen bestätigt werden. Für mehr Energie im Leben!

Shiatsu-Massage trifft auf Massagesessel

Massagesessel bieten analog zur manuellen Therapie verschiedene Programme an, unter anderem auch die Shiatsu-Massage. Dabei stehen sie der Behandlung durch einen Therapeuten qualitativ in nichts nach. Das bevorzugte Tempo ist langsam. Der Sessel übt wechselnden Druck auf verschiedene Körperbereiche aus. Eine kurze Sitzung reicht aus, um sich entspannt und energetisiert zu fühlen. Eine tolle und unkomplizierte Gelegenheit, um einen Energie-Boost zu erfahren! Während der Suche nach dem passenden Sessel nehmen Sie sich Zeit zum Testen und Vergleichen!

Michael Roedeske

Inhaber der Massagesessel Welt