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Amma-Massage: der Vorläufer von Shiatsu

Amma ist die ältere japanische Druckmassage, aus der später Shiatsu hervorging. Der Name bedeutet sinngemäß so viel wie „mit den Händen beruhigen“. Gearbeitet wird mit Druck, Kneten und Klopfen entlang der Meridiane, wie sie die traditionelle chinesische Medizin beschreibt. Der...

Michael Roedeske

Michael Roedeske

Inhaber der Massagesessel Welt

Zuletzt aktualisiert:

Amma ist die ältere japanische Druckmassage, aus der später Shiatsu hervorging. Der Name bedeutet sinngemäß so viel wie „mit den Händen beruhigen“. Gearbeitet wird mit Druck, Kneten und Klopfen entlang der Meridiane, wie sie die traditionelle chinesische Medizin beschreibt.

Der Unterschied zu Shiatsu

Beide arbeiten mit Druck auf dieselben Punkte, und beide stammen aus derselben Wurzel. Amma ist die ältere Form und rhythmischer: Der Druck wird gesetzt und wieder gelöst, oft in schnellerer Folge. Shiatsu wurde im 20. Jahrhundert daraus entwickelt, hält den Druck länger und nahm westliche Anatomie mit auf.

Traditionell wird Amma in Kleidung gegeben, ohne Öl, häufig im Sitzen. Genau das macht die Technik für einen Massagesessel übertragbar.

Was ein Sessel daraus macht

Ein Amma-Programm im Sessel arbeitet mit kurzen, rhythmischen Druckfolgen statt mit langem Halten. Die Rollen setzen an, geben nach und setzen erneut an, oft im Wechsel zwischen Nacken, Schultern und oberem Rücken. Wer Klopfen als zu hart und Kneten als zu langsam empfindet, findet hier häufig den passenden Mittelweg.

Ehrlich bleibt: Ein Sessel arbeitet die Punkte ab, die das Programm vorsieht. Was ein Therapeut unter den Händen spürt, kann er nicht.

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