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Zero Gravity: die Haltung aus der Raumfahrt
Zero Gravity ist eine Liegeposition, bei der Ihre Beine über Herzhöhe kommen und der Oberkörper etwa 120 bis 128 Grad zurückgeneigt ist. Der Name führt in die Irre: Schwerelos wird niemand, aber das Gewicht verteilt sich so, dass kein einzelner...
Michael Roedeske
Inhaber der Massagesessel Welt
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Zero Gravity ist eine Liegeposition, bei der Ihre Beine über Herzhöhe kommen und der Oberkörper etwa 120 bis 128 Grad zurückgeneigt ist. Der Name führt in die Irre: Schwerelos wird niemand, aber das Gewicht verteilt sich so, dass kein einzelner Punkt es allein trägt.
Woher die Haltung kommt
Die Grundlage stammt aus der Raumfahrt. An Bord der Raumstation Skylab maß die NASA, welche Haltung der Körper von selbst einnimmt, wenn keine Schwerkraft an ihm zieht. Aus diesen Messungen entstand die sogenannte Neutral Body Posture, ein definierter Bereich von Gelenkwinkeln, festgehalten im NASA-Standard 3000 aus den späten 1980er Jahren. Dieselben Daten stecken heute in Autositzen und Bürostühlen.
Was sich dabei ändert
Im aufrechten Sitzen trägt die Lendenwirbelsäule den Oberkörper. In der Zero-Gravity-Lage liegt das Gewicht flächig auf Rücken und Oberschenkeln, der Druck auf die Bandscheiben nimmt ab. Weil die Beine höher liegen als das Herz, fließt das Blut aus den Waden leichter zurück.
Für die Massage selbst hat die Lage einen zweiten Effekt: Sie drücken mit mehr Eigengewicht gegen die Rollen. Dieselbe Intensitätsstufe fühlt sich in Zero Gravity deutlich kräftiger an als im Sitzen. Wer die Stärke gewohnt ist, sollte beim ersten Mal eine Stufe zurückgehen.
Für wen sich das eignet
Für alle, die viel sitzen, und besonders für schwere Beine am Abend. Nicht geeignet ist die Lage bei akutem Reflux, weil die flache Position ihn verstärken kann, und bei Kreislaufproblemen sollten Sie langsam wieder aufrichten.
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