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Luftdruckmassage: was die Luftkissen tun
Luftkissen übernehmen dort, wo Rollen nicht hinkommen: an Waden, Füßen, Armen, Schultern und Hüfte. Ein Kompressor im Inneren des Sessels pumpt Luft in einzelne Kammern, die sich nacheinander füllen und wieder leeren. Wie sich das anfühlt Anders als die Rollen...
Michael Roedeske
Inhaber der Massagesessel Welt
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Luftkissen übernehmen dort, wo Rollen nicht hinkommen: an Waden, Füßen, Armen, Schultern und Hüfte. Ein Kompressor im Inneren des Sessels pumpt Luft in einzelne Kammern, die sich nacheinander füllen und wieder leeren.
Wie sich das anfühlt
Anders als die Rollen arbeiten Luftkissen flächig. An den Waden fühlt es sich an wie eine Hand, die den Unterschenkel umfasst und langsam nach oben drückt. Weil sich die Kammern nacheinander füllen, entsteht eine Welle, die von unten nach oben läuft.
Im Sitzbereich erzeugen die Kissen ein sanftes Kippen von einer Seite zur anderen. An den Schultern halten sie den Oberkörper an der Lehne, damit die Rollen mehr Druck aufbauen können.
Warum die Richtung wichtig ist
Dass die Welle an den Beinen von unten nach oben läuft, ist kein Zufall. Sie folgt damit derselben Richtung wie der venöse Rückfluss und die Lymphbahnen, also von den Füßen Richtung Körpermitte. Deshalb wird die Wirkung oft mit einer Lymphdrainage verglichen, auch wenn sie eine Behandlung durch einen Therapeuten nicht ersetzt.
Einstellbar
Die Stärke lässt sich bei den meisten Sesseln in mehreren Stufen regeln, oft auch getrennt nach Körperbereich. Wer empfindliche Waden hat, dreht dort herunter, ohne den Rest zu verändern.
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